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GAGFAH-Aktie: Q1-Zahlen vorgelegt, WOBA-Verkauf wahrscheinlich 10.05.2012
Warburg Research
Hamburg (www.aktiencheck.de) - Torsten Klingner, Analyst von Warburg Research, stuft die GAGFAH-Aktie (ISIN LU0269583422 / WKN A0LBDT) unverändert mit dem Rating "kaufen" ein.
GAGFAH habe Q1-Zahlen berichtet, die die Schätzungen der Analysten bestätigt hätten. Die Mieteinnahmen seien aufgrund des kleineren Portfolios zurückgegangen. Die FFO I seien um 32% gesunken, was insbesondere auf deutlich höhere Instandhaltungskosten (+40% auf 24 Mio.) zurückzuführen sei (EUR 10,65 pro qm). Im Laufe des Jahres würden die Analysten Instandhaltungskosten von EUR 8 bis 10 pro qm erwarten, was ein gesundes Niveau darstelle. Der Leerstand sei mit 5,5% innerhalb GAGFAHs Zielregion geblieben.
Das Unternehmen habe die FFO-Guidance von EUR 0,44 pro Aktie (Basis 206,5 Mio. Aktien) bestätigt und habe den Verkauf von 4.000 Einheiten ausschließlich größerer Blockverkäufe in Aussicht gestellt, was sich mit den Schätzungen der Analysten decke. Bezüglich der Refinanzierung seien keine wesentlichen neuen Aussagen gemacht worden.
Das Management habe betont, dass es noch keine Entscheidung bezüglich des Verkaufes seiner Dresdener Tochterfirma getroffen habe (Volumen EUR 1,8 Mrd., Eigenkapital EUR 750 Mio., Darlehen EUR 1,1 Mrd.). Dies hänge im Wesentlichen vom potenziell erreichbaren Preis ab. Die Analysten von Warburg Research sehen dies nicht als Notverkauf wie in den Medien teilweise dargestellt, sondern als Möglichkeit, vom positiven Marktumfeld für Portfolioverkäufer in Deutschland zu profitieren. Vor dem Hintergrund der starken Nachfrage nach Wohnimmobilien in Ballungsgebieten und der eher konservativen Bewertung von 13,3x Nettomiete (Rendite 7,5%), würden sie einen Verkauf, der nennenswert unter dem Buchwert liege, ausschließen. Außerdem sprächen das effiziente Mietmanagement (nur ein Standort), der niedrige LTV von 59% und Dresdens vielversprechende Perspektive bezüglich Mieterhöhungen für einen attraktiven Preis.
Im Zusammenhang mit den Q2 Zahlen im August würden weitere Details über WOBA erwartet. Ein Verkauf sollte ein Treiber für den Aktienkurs sein, da er helfen dürfte, die große Lücke zum NAV zu verkleinern. Das Eigenkapital, das durch den Verkauf freigesetzt werden könnte (ca. EUR 750 Mio.), würde GAGFAHs Finanzierungssituation stärken und sollte teilweise für weitere Wert steigernde Aktienrückkäufe genutzt werden. Würden z.B. 30% des freigesetzten Eigenkapitals verwendet um Aktien zurückzukaufen, würde der NAV pro Aktie um 5 bis 10% steigen (derzeitiger NAV: EUR 12,61 pro Aktie).
Die Analysten von Warburg Research bestätigen die Kaufempfehlung für die GAGFAH-Aktie mit einem unveränderten Kursziel von EUR 7,50. (Analyse vom 10.05.2012) (10.05.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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